Stadt Bismark
TuS Schwarz-Weiß Bismark e.V.
 

Chronik des Sportvereins TuS "Schwarz-Weiß" Bismark

Die ausführliche Chronik des Sportvereins und der Stadt Bismark kann in der Stadtverwaltung eingesehen werden



7.Mai 1863 Gründung des Männer-Turn-Verein von 1863 mit schon ca. 70 Mitgliedern, Turnlokal wurde Pfogs Hotel, ein Turnplatz an der Holzhausener Chaussee (hinter der ehem. Aschenkuhle) wurde aufgebaut

1884 Erste Erwähnung des Kegel-Club "Humor"- Bismark
1890-1900 Mitgliederzahl des M.T.V. von 1863 bewegte sich zwischen 30 und 75 Sportlern

ab 1900 Gründung einer Frauenturngruppe, Handball und Faustball werden "Open Air" auf Großfeld gespielt

1913 Aus der Tongrube einer Ziegelei entstand auf Initiative und unter Mithilfe der Vereinsmitglieder des M.T.V.'s die heutige Badeanstalt "Am Kolk". Nach deren Fertigstellung wurde eine Schwimmriege gegründet.
1914-1918 Der Ausbruch des I. Weltkrieges zwang auch 98 Bismarker Turnbrüder an die Fronten Europas, von denen 15 Sportfreunde auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen. Auf dem Sportplatz (Waldstadion) wurde im Gedenken an die Gefallenen und als Mahnung ein Gedenkstein aufgestellt.
24. Juni 1920 Gründung des Fußball-Clubs Bismark von 1920, auch FC 20 genannt. Die Vereinsfarben sollten zukünftig "Schwarz und Weiß" sein.

Okt. 1920 1. Bismarker Sportfest in der Viehhalle
1925 Fußball: Die 1. Männermannschaft wurde Bezirksmeister
1926 Die Mitgliederzahl des Sportvereines war auf ca. 250 angewachsen.
1927 Die Bismarker Kegeler fanden in der Begegnungsstätte Kaffee Hakenholz ihr Domizil.
1938-1945 Die sehr positiven Entwicklungen des M.T.V. und FC 20 wurden vom II. Weltkrieg jäh unterbrochen
1945 Wiederbeginn des Sportgeschehens unter schwersten Bedingungen.

1947-1948

Gründung der BSG "Traktor Bismark" mit ihrem Trägerbetrieb, der MAS Bismark (später MTS, KfL). Der Neubeginn erfolgte mit den Sektionen Handball, Fußball und Leichtathletik. Auch die Sektion Kegeln fand eine Sportstätte in der HO Gaststätte "Tivoli".
1955 Sportlerheim am Waldstadion wird neu aufgebaut.

50-er Vereinshöhepunkte in den 50-er Jahren waren die Vereinssportfeste mit einem befreundeten Verein aus Travemünde. Der dortige Vereinsvorsitzende, Ulli Ohm, war ein ehemaliger Bismarker Handballer. Vergleiche fanden im Wechsel in Bismark und Travemünde und u.a. in der Leichathletik, im Tischtennis und Turnen statt.
Unsere 32-köpfige Delegation auf dem Bismarker Bahnhof (1955)


Die Tischtennismannschaft (v.l. Heinz Starrost, Helmut Kaufmann, Günter Mosow, Gerhard Schubert, Kurt Klinkhart, Peter Schön, Hubert Sorgatz (im Hintergrund))


Die Turner (am Gerät ... ???)
1958 Die Sektion Tischtennis wurde gegründet. Erstes Spiellokal wird "Pflogs Hotel". Später ziehen die Tischtennisspieler in die kleine Turnhalle am "Weißen Schwan".

60-er Die Sektion Leichtathletik erzielte in den 60-er Jahren beachtliche Ergebnisse und machte den Bismarker Sport weit über die Region hinaus bekannt. So werden die Männer 6-facher DDR-Mannschaftsmeister in ihren Altersklassen.

1971 Der Bau des "neuen Sportplatzes" als moderne Wettkampfarena wurde begonnen. Große Verdienste erwarb sich dabei das Vereinsmitglied Heinz Brand.

1975 Die feierliche Einweihung des Waldstadions "Werner Seelenbinder" wurde begangen.



Als Ehrengast konnten die Bismarker u.a. Gustav "Täve" Schur begrüßen




Damit verfügte Bismark auch erstmals über moderne Leichtathletiksportstätten und war für nationale und internationale Wettkämpfe gerüstet. Die Bismarker Leichtathleten waren daraufhin in den 70-er Jahren wiederholt Ausrichter nationaler und internationaler Wettkämpfe insbesondere im leichathletischen Mehrkampf. Erfolgreichster Nachwuchssportler des TuS der 70-er war der dann für den SCM startende Weitspringer Dirk Stengel. Er trat damit auch in die Fußstapfen seines Vaters.
Der Verein hat in den 70-er neben Dirk eine Reihe herausragender Leichtathleten zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert. Dazu zählten Holger Hünecke, ... ???
Ende der 70-er Fertigstellung der "Neuen Turnhalle" an der Schule in der Saarstraße (später Lüdeckestraße), im Volksmund auch liebevoll "Blechbüchse" genannt.
Der Sportverein hat zu diesem Zeitpunkt um die 300 Mitglieder.
80-er Der Verein hat auch in den 80-er eine Reihe herausragender Leichtathleten zur Kinder- und Jugendsportschule delegiert. Dazu zählten Frank Schulz, ... ???
Juni 1981 Erstmaliger Aufstieg der 1. Männermannschaft der Fußballer in die Bezirksliga des Bezirkes Magdeburg



November 1983 Gründung der Sektion Volleyball mit ca. 60 Mitgliedern.
siehe Volleyball
3. April 1990
  In Anknüpfung an die Traditionen des MTV, des FC 20 und der BSG "Traktor" wurde der Sportverein einstimmig in den TuS "Schwarz-Weiß" Bismark e.V. umbenannt. Erster Vorsitzende des TuS wurde Holger Hünecke, der dieses Amt über 10 Jahre bis zum Jahr 2002 bekleidete.
1992 Gründung der Sektion Basketball unter Leitung von Kurt Bauer.
siehe Basketball
1993 Der schon fast in Vergessenheit geratene Mahn- und Gedenkstein der Opfer des Vereins im I. Weltkrieg wurde renoviert.
1997 Als Krönung ihrer tollen sportlichen Leistungen steigen die Tischtennismänner 1997 in die Landesliga und die Tischtennisfrauen 1998 sogar in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt auf.
1998 Gründung der Sektion Aerobic unter Leitung von Susanne Krieg.
siehe Aerobic
Ende der 90-er Neugründung der Sektion Leichtathletik unter Leitung von Verena Brand und Ute Babenschneider.
Der Sportverein hat damit zu diesem Zeitpunkt um die 350 Mitglieder.
März 2000 Feierliche Einweihung des neuen Sportlerheims im Waldstadion nach nur 10-monatiger Bauzeit.
August 2000 Im August 2000 findet des 1. Sommersportfest des TuS statt, dass dann in den Folgejahren zu einer Vereinstradition werden sollte.
2000/01 Bau und Fertigstellung des 3. Fußballspielfeldes mit neuer Flutlichtanlage, einer neuen Volleyballanlage und einer Brunnen- und Beregnungsanlage im Waldstadion
April 2002 Die im Stadtzentrum liegende neue Zweifeldsporthalle mit Mehrzwecknutzung wird eingeweiht. Damit verfügen die Bismarker Sportler über eine weitere hoch moderne Sportanlage.

Zur Eröffnung war eigens auch der Landrat angereist und hat sich auch gleich sportlich betätigt. Seine Mannschaft bestritt ein Fußballspiel gegen den TuS-Vorstand und unterlag 0 : 3.


Juni 2002 Fußball: Nach einer tollen Saison 2001/2002 steigt die 1. Männermannschaft von der Landesliga in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt auf.

Mitgliederstatistik der Sektionen des TuS Schwarz-Weiß zum 31.12.2003

Fußball (143), Kegeln (45), Tischtennis (55), Gymnastik (15), Leichtathletik (15), Aerobic (42), Basketball (27), Volleyball (48), Badminton (16).
Gesamt 406 Sportlerinnen und Sportler
August 2004 5. Sommersportfest des TuS

   




   


   


Mai 2007 Gründung der Sektion Tennis mit 19 Mitgliedern.
siehe Tennis
Der Vorstand des TuS ruft alle Mitglieder und Anhänger des TuS und jeden Anderen, der dazu beitragen kann, auf, die TuS-Chronik aktiv mitzugestalten. Wer also über weitere wichtige Vereinshöhepunkte informieren kann oder beispielsweise über Bilddokumente aus der Vereinsgeschichte verfügt, kann sich jederzeit an die Vorstandsmitglieder unter den genannten Adressen wenden.
siehe Vorstand


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